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Installation neuer Rechner

Die folgenden Tipps beziehen sich insbesondere auf Windows XP, sind aber auch auf andere Systeme übertragbar. Sie entstanden aus den Erfahrungen, die ich seit 1980 bei der Installation einer Vielzahl von Rechnern unter Unix und Windows gemacht habe.

Systeminstallation

Bei der Installation des System legen Sie die Basis für ein vernünftiges System. Sie werden das System im Laufe der Zeit möglicherweise mehrfach installieren müssen, weil die Festplatte defekt ging, ein Virus zugeschlagen hat, das Betriebssystem erneuert wurde oder oder oder...

Falls Sie nur ein defektes System retten wollen, lesen Sie am besten hier weiter.

Trennen Sie schon bei der Installation Programme und Daten. D.h. legen Sie nicht wie vom System vorgeschlagen eine Partition an, sondern zwei Partitionen (C: und D:). Der Vorteil: Daten und Programme bleiben getrennt, sind leichter zu sichern, fragmentieren sich nicht gegenseitig etc. Und: bei einer Neuinstallation können Sie den Datenbereich belassen und den Programmbereich dem Betriebssystem überantworten, welches ihn möglicherweise neu formatiert. Als Faustregel sollte der Programmbereich C: circa 20-30 GB groß sein, während der Datenbereich den Rest der  Festplatte (mind. 5 GB, besser 500 GB) umfassen sollte. Solche Einstellungen lassen sich heutzutage auch nachträglich ändern mit speziellen Programmen.

Trennen Sie vor der Installation alle externen Geräte (außer Tastatur, Maus und Monitor) vom Rechner, insbesondere trennen Sie auch die Verbindung zum Internet.

Installieren Sie das System nun wie gewohnt, indem Sie den Rechner vom Installationsmedium (CD, Stick etc.) booten.

Nach der Systeminstallation verschieben(!) Sie den Ordner "Eigene Dateien" auf den Datenbereich und starten Sie dann den Rechner neu. Verschieben Sie den Ordner auch dann, wenn im Datenbereich bereits Ihre Daten liegen! Nur so merkt sich das Betriebssystem, dass Ihre Daten immer hier gespeichert werden sollen.

Auf dem nun neu gebooteten System könnten Sie schon arbeiten - aber installieren Sie lieber zuerst das letzte Servicepack, im Anschluss müssen Sie wieder booten. Windows wird Sie fragen, ob die automatischen Updates aktiviert werden sollen. Verbinden Sie den Rechner mit dem Internet, und aktivieren Sie die automatische Update-Installation. (Angst vor fehlerhaften Updates ist leider angebracht, aber Angriffen aus dem Netz sind erheblich wahrscheinlicher!)

  • Prüfen Sie, dass auch wirklich alle Updates des Betriebssystems installiert sind, indem Sie auf der Update-Seite noch einmal explizit nachschauen und auch optionale Updates installieren.

Virenschutz

Als nächstes sollten Sie eines der vielen verfügbaren Virenschutzprogramme installieren.

  • Für den privaten Gebrauch genügt ein kostenloses Programm, z.B. Avira AntiVir.

Treiber

Installieren Sie nun Ihre sonstige Hardware (z.B. Drucker) und die dazu gehörenden Treiber entsprechend den Anweisungen des Geräteherstellers.

Anwendungen

Nun haben Sie einen Rechner - der fast nichts kann. Denn dazu fehlen (bis auf einige Spiele etc.) noch die Anwendungen. Ich empfehle folgende Anwendungen zu installieren um für die meisten Standardfälle gerüstet zu sein:

  • Firefox (kostenloser Browser, in vielen Fällen besser und sicherer als der Internet Explorer)
  • OpenOffice (kostenlose Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramm etc., kompatibel zu Microsoft Office)
  • Thunderbird (kostenloses Programm zur E-Mail-Bearbeitung, ähnlich Microsoft Outlook)
  • Adobe Reader (kostenloses Anzeigeprogramm für Anleitungen etc.)
  • Adobe Flash Player (kostenloses Anzeigeprogramm für bewegte Grafiken im Browser)
  • Java (ermöglicht interaktive Webanwendungen)
  • Microsoft .NET Framework (wird von vielen Programmen benötigt)
  • FreePDF4U (PDF-Druckertreiber erstellt PDF-Dateien aus jeder Anwendung heraus)
  • CDBurnerXP (CD- und DVD-Brennprogramm)
  • Paint.net (kostenloses Grafikprogramm)

Optionale Anwendungen

Interessante Links

Nach der Installation empfehle ich, folgende Links als Favoriten im Browser zu speichern:

  • Google (Suchmaschine)
  • Google Maps (Routenplaner und interaktive Online-Karte)
  • Ebay (Größte Verkaufsplattform insbes. für gebrauchte Waren)
  • Amazon (Größtes Kaufhaus für neue Waren, gut zur Recherche von Artikeln)
  • Idealo (Preissuchmaschine - nicht die einzige, aber liefert einen Anhaltspunkt, was ein Artikel so kostet)
  • Hirnsport (Gehirnjogging & Denksport)


Über Ihr E-Mail Feedback würde ich (Tom Stein) mich sehr freuen, auch im Diskussionsforum.
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